Selbstbewusstseins-Check

Selbstbewusstseins-Check (Lead-Magnet Version)

Selbstbewusstseins-Check

Bewerte jede Aussage ehrlich (und spontan aus dem Bauch heraus) auf einer Skala von 1–10 (1 = trifft gar nicht zu, 10 = trifft voll zu).

Frage 1 von 16 0% abgeschlossen
Kern-Selbstsicherheit

Ich fühle mich grundsätzlich sicher in mir selbst.

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Kern-Selbstsicherheit

Ich zweifle oft an meinem Wert.

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Kern-Selbstsicherheit

Ich kann meine Stärken realistisch benennen.

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Kern-Selbstsicherheit

Kritik bringt mich schnell aus dem Gleichgewicht.

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Soziale Präsenz

Ich fühle mich wohl, vor anderen zu sprechen oder aufzutreten.

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Soziale Präsenz

Ich mache mir häufig Sorgen, was andere über mich denken.

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Soziale Präsenz

Ich kann in Gruppen gelassen ich selbst sein.

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Soziale Präsenz

Ich vermeide neue soziale Situationen.

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Handlungszuversicht

Ich traue mir zu, schwierige Aufgaben anzugehen und zu Ende zu bringen.

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Handlungszuversicht

Bei Rückschlägen verliere ich schnell den Mut.

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Handlungszuversicht

Ich vertraue meinen Fähigkeiten, Lösungen zu finden.

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Handlungszuversicht

Ich schiebe Aufgaben aus Angst vor Fehlern auf.

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Grenzen & Assertivität

Ich kann freundlich und klar „Nein“ sagen.

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Grenzen & Assertivität

Ich stelle meine Bedürfnisse oft hinten an, um Konflikte zu vermeiden.

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Grenzen & Assertivität

Ich kann meine Meinung klar vertreten, ohne andere zu überfahren.

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Grenzen & Assertivität

Ich sage selten, was ich wirklich denke.

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Zur wissenschaftlichen Fundierung

Das Konstrukt Selbstbewusstsein umfasst in der psychologischen Forschung verschiedene Dimensionen, die eng miteinander verwoben sind. Dazu zählen insbesondere Selbstwertgefühl (self-esteem), Selbstwirksamkeit (self-efficacy), soziale Selbstsicherheit und Assertivität (Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse klar zu vertreten). Diese Teilbereiche gelten als zentrale Prädiktoren für psychische Gesundheit, berufliche Leistungsfähigkeit und soziale Integration.

Bereits Rosenberg (1965) entwickelte mit der Rosenberg Self-Esteem Scale (RSES) eines der meistgenutzten Verfahren zur Erfassung des globalen Selbstwertgefühls. Ergänzend betont Bandura (1997) die Rolle der Selbstwirksamkeitserwartung, also des Vertrauens in die eigene Handlungsfähigkeit, als wichtigen Motor für Motivation und Durchhaltevermögen. Zahlreiche Studien zeigen, dass hohe Selbstwirksamkeitserwartung mit einer besseren Stressbewältigung und höherem Wohlbefinden einhergeht (Schunk & DiBenedetto, 2016).

Auch die Fähigkeit, Grenzen zu setzen und für die eigenen Anliegen einzutreten, wird in der Forschung zu Assertiveness untersucht. Sie steht in engem Zusammenhang mit gesunder Selbstachtung und reduziertem Risiko für soziale Ängste oder Burnout (Speed et al., 2017).

Ein multidimensionales Vorgehen – wie es in diesem Test umgesetzt wird – trägt der Tatsache Rechnung, dass Selbstbewusstsein nicht monolithisch ist, sondern sich in unterschiedlichen Lebensbereichen zeigen kann. Durch den Einsatz mehrerer Skalen mit teils invertierten Items wird die Reliabilität (Zuverlässigkeit) und Validität (Gültigkeit) der Messung verbessert. Die hier implementierte Berechnung von Cronbachs α ist ein etabliertes Verfahren, um die interne Konsistenz von Skalen einzuschätzen (Cronbach, 1951).

Insgesamt knüpft der Test an die Forschungstradition zu Selbstwert, Selbstwirksamkeit und assertivem Verhalten an und stellt damit ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Selbsteinschätzung dar. Er ersetzt keine klinische Diagnostik, kann aber zur Selbstreflexion und in Training/Coaching-Kontexten hilfreich eingesetzt werden.


Literatur (APA-Style)

  • Bandura, A. (1997). Self-efficacy: The exercise of control. W. H. Freeman.

  • Cronbach, L. J. (1951). Coefficient alpha and the internal structure of tests. Psychometrika, 16(3), 297–334. https://doi.org/10.1007/BF02310555

  • Rosenberg, M. (1965). Society and the adolescent self-image. Princeton University Press.

  • Schunk, D. H., & DiBenedetto, M. K. (2016). Self-efficacy theory in education. In K. R. Wentzel & D. B. Miele (Eds.), Handbook of motivation at school (2nd ed., pp. 34–54). Routledge.

  • Speed, B. C., Goldstein, B. L., & Goldfried, M. R. (2017). Assertiveness training: A forgotten evidence-based treatment. Clinical Psychology: Science and Practice, 25(1), e12216. https://doi.org/10.1111/cpsp.12216

Weiterführende Tipps:

5 Übungen für mehr Selbstbewusstsein im Alltag